Man hat uns Kinder ja bei unzähligen existenziellen Vorkommnissen vergackeiert, Osterhase, Christkind, you name it! Als Imkerin möchte ich jetzt meinem erzieherischen Auftrag nachkommen und einen bedenklichen Fall von Kinderlied-Fail bekannt geben.

Wenn Hoffmann von Fallersleben singen lässt „Summ, Summ, Summ, Bienchen summ herum!“, dann ist der Aufforderungscharakter hier völlig sinnlos. Bienen hören nichts. Sie fühlen Schallwellen – und selbst geringe Erschütterungen. Aber hören? Null. Das hat für sie den Vorteil, dass der Kelch manch gruseliger musikalischer Erschütterung an ihnen vorbei brandet. Womit wir bei einer bienenfleißigen Arbeit unseres Kollegen Alex Wunschel wären. Seit Jahren garniert er seinen „Blick über den Tellerrand“-Podcast mit Beispielen von Unternehmens-Songs, corporate anthems, gelungenen wie abseitigen Zeugnissen für die Liebe der Menschen… zu ihrem Arbeitgeber, nicht immer zur Musik.

Nach Jahren ist diese beeindruckende Liste entstanden, einige Links sind schon verhallt, aber es ist noch viel da, um sich erschüttern oder auch begeistern zu lassen:

http://www.pimpyourbrain.de/firmenhymnen-und-unternehmens-songs-corporate-anthems/

Anspieltipp (Höhepunkt – ohne Ernst) – „The Busuu Song“

Anspieltipp (Höhepunkt – mit Ernst) – die Brot für die Welt-Hymne „Es ist genug für alle da“ (in der Mediathek auf „Audio“ gehen, ganz unten rechts)

Anspieltipp (Tiefpunkt) – der schon legendäre BMW-Praktikums-Rap

Viel Spaß
Doris Hammerschmidt
tonjuwelen